Fit für den Sommer

Oje, kaum wärmen die ersten Sonnenstrahlen einem die Nase, kommt das schlechte Gewissen durch. Wie hat man sich wieder einmal gehen lassen und sich den berühmten Winterspeck angefuttert! So lange dicke Pullis und Hosen die Pölsterchen verdeckt haben, konnte man sich vor dem Spiegel noch ohne Schrecken betrachten. Doch was passiert, wenn man plötzlich nur noch im kurzärmeligen T-Shirt vor dem Spiegel steht und verzweifelt versucht, in die Sommershorts zu kommen? Die reine Panik! Da möchte man sich am liebsten hunderte Meter Stoff kaufen und eine neue Sommermode kreieren, in der keine Körperformen zu erkennen sind.

Deshalb beginnt im Frühling der Sturm auf die Fitnessstudios, um die Fatburner im Körper zu Höchstleistungen zu treiben und hofft, dass Fitnessriegel und Fitnessdrinks, die von Eiweiß und Kreatin nur so strotzen, ihre Versprechen schnell wahr machen. So mancher findet bereits nach ein paar Wochen zu seiner alten Form zurück und nimmt sich angesichts der vielen harten und schweißtreibenden Stunden vor, im nächsten Winter lieber auf den Gänsebraten und den Weihnachtsstollen zu verzichten.

Natürlich fällt es mit jedem Jahr schwieriger, den Körper in Form zu halten, denn mit jedem Jahr kommen auch ein paar Falten mehr hinzu und wenn man mit 60 nicht aussehen möchte wie ein Plissee, sollte man sich mit ein paar Kilo mehr unter der Haut anfreunden. Außer, man kennt einen guten Schönheitschirurgen und lässt sich seine Sorgenfalten einfach wegschnippeln. Dabei kann es natürlich passieren, dass man sich irgendwann überhaupt nicht mehr im Spiegel wiedererkennt und am liebsten das Verdunkelungsrollo gar nicht mehr hochziehen möchte, weil man befürchtet mit auf die Liste der am häufigsten operierten Promis zu kommen. Ne, dann doch lieber erst gar keine überflüssigen Pfunde anfuttern, denn durch das ständige Zu- und Abnehmen sieht die Haut irgendwann aus wie ein Luftballon, der zu häufig aufgepustet wurde.